Steuer Tipps

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Geldgeschenke als Arbeitslohn

Das fällt unter die Lohnsteuer: Geldgeschenke als Arbeitslohn

Zusätzliches Geld vom Arbeitgeber? Leider auch ein schöner Anlass für das Finanzamt. Denn aus einem Urteil des Finanzgerichts Berlin-Brandenburg vom 01. August 2012 geht hervor. “Vorteile, die ein Arbeitnehmer im Hinblick auf seine Tätigkeit für seinen Arbeitgeber erhält, gehören zum der Lohnsteuer unterliegenden Arbeitslohn auch dann, wenn sie ihm von einem Dritten gewährt und von diesem als Schenkung bezeichnet werden.“ (Quelle: www.steuerrechtblog.de) Dabei ist es unerheblich, wie diese Zuwendungen bezeichnet werden, ob Geldleistung, Sachbezüge, o.ä.

Gibt es Ausnahmen, die doch lohnsteuerfrei sind?

Auch in diesem Fall gibt es Ausnahmen, darunter fallen z.B. Sachzuwendungen, die Kostenübernahme von Fort- und Weiterbildung oder Warengutscheine. Allerdings sind diese auch streng reglementiert. So dürfen freiwillige Sachzuwendungen des Arbeitgebers an den Arbeitnehmer oder deren Angehörige aus einem bestimmten Anlass wie Jubiläum, Bestehen eines Examens, ... einen Betrag von 40 Euro nicht überschreiten. Dazu gehören auch die un- oder teilentgeltliche Bereitstellung von Getränken, Speisen und Genussmitteln des Arbeitgebers für den Arbeitnehmer im Betrieb, wobei wiederum die Grenze von 40 Euro im Monat nicht überschritten werden darf.

Die Kostenübernahme von Fort- und Weiterbildung fällt solange nicht unter die Versteuerungspflicht, solange das Interesse des Arbeitgebers an diesen weiterbildenden Maßnahmen deutlich überwiegt, er also einen eindeutigen Vorteil aus dieser Maßnahme für sein Unternehmen zieht.

Auch Warengutscheine dürfen monatlich nicht einen Wert von 44 Euro überschreiten, sonst müssen auch sie versteuert werden. Außerdem muss die Ware (bzw. Leistung) konkret bezeichnet sein und kein anzurechnender Betrag oder Höchstbetrag angegeben sein.

Bei Unsicherheit lieber gleich zum Steuerberater

 Sicherheit, ob nun gerade Ihr Fall unter die Lohnsteuerpflicht fällt oder nicht, klären Sie am besten mit einem Steuerberater Ihres Vertrauens. Auch wenn Sie sich gerade z.B. als Existenzgründer und frischgebackener Arbeitgeber möglichst korrekt mit diesem Thema umgehen möchten, wird Ihnen bestimmt ein Steuerberater bei all diesen Fragen beratend und anregend zur Seite stehen können. 

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Quartalsabgaben beim Finanzamt

Und täglich grüßt das Murmeltier: Als Unternehmer müssen Sie alle drei Monate (in bestimmten Fällen auch jeden Monat) dem Finanzamt über Ihre Umsatzsteuervoranmeldung übermitteln. Ob über eine unterstützende Software oder aus Ihrer eigenen Buchhaltung heraus – meist ist dafür gerade wenig oder keine Zeit. Und natürlich gibt es auch hier Fristen einzuhalten, die sonst zu ärgerlichen Nachzahlungen führen können.

Machen Sie es sich doch einfach leichter: Nutzen Sie die Steuerberatervermittlung, um Ihren Steuerberater des Vertrauens zu finden! So fallen die meisten lästigen Aufgaben bei der Buchhaltung für Sie weg – und die Quartalsabgaben fürs Finanzamt werden fristgerecht und korrekt abgeliefert. Zudem kann Ihnen Ihr Steuerberater sicherlich noch viele Tipps geben:

  • Wie können Sie – wenn nötig – Fristen verlängern? 
  • Welche zusätzlichen Einsparungen sind genau für Ihr Business möglich?
  • Welche überflüssige Ausgaben, weitere Steuererleichterungen und viele weitere Vorteile sind zudem für mein Unternehmen denkbar?

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Gartenarbeit als Haushaltsnahe Dienstleistung ansetzen

Der Frühling kommt – sparen Sie Steuern mit Gartenarbeit!

Der Frühling kommt: Gartenarbeit ansetzen

Egal, ob Sie einen Steuerberater in Düsseldorf, Hamburg oder München suchen – fragen Sie ihn unbedingt auch nach einer Steuerermäßigung für die Pflanz-, Erd- und Gartenarbeiten, die in Ihrem eigenen Haushalt vorgenommen wurden. Ob Sie nun Ihren Garten dabei neu anlegen haben lassen oder ein naturbelassener Garten umgestaltet wurde, spielt dabei keine Rolle. Bis zu 1.200 Euro lassen sich so jährlich von der Steuer absetzen, die unter den allgemeinen Begriff der handwerklichen Tätigkeiten fallen.

Auch bei Garten- und Wegebauarbeiten im selbst bewohnten Garten kann eine solche steuerliche Ermäßigung geltend gemacht werden. Denn die Maßnahmen fallen unter Renovierungs-, Erhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen. Relevant für den BFH (Bundesfinanzhof) bzw. zu beachten für Sie ist dabei nur, dass diese Leistungen im räumlichen Bereich eines vorhandenen Haushaltes – und dazu gehört eben auch dessen Grundstück – erfolgen und es z.B. keine Aufwendungen für einen Neubau sind. Und auch Mieter können solche Dienstleistungen von der Steuer absetzen, vorausgesetzt sie haben diese nachweislich selbst getragen. 

Welche Nachweise sind dafür erforderlich?

Um Garten-, Erd- und Pflanzarbeiten auch am Ende von der Steuer absetzen zu können, brauchen Sie in jedem Fall folgende Nachweise:

  • Eine an Sie adressierte Rechnung mit Arbeits-, Fahrt- und Maschinenkosten (unterstützt) getrennt aufgeführt von Materialkosten (nicht unterstützt).
  • Den Beleg der Einzahlung auf das auf der Rechnung ausgewiesene Empfängerkonto, z.B. einen Überweisungsträger inklusive des entsprechenden Kontoauszuges.

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Neu ab 2013: ELSTAM

Wir surfen mobil, kaufen online ein und chatten mit Freunden in der ganzen Welt. Zeit, dass nun auch die elektronische Lohnsteuerkarte ins digitale Zeitalter zu transformieren: Seit dem 01. Januar 2013 ist sie durch ein elektronisches Verfahren ersetzt worden. Wer die Bezeichnung noch nicht kennt: ELSTAM nennt das Online-Verfahren, in der Langform auch: Elektronische-Lohn-Steuer-Abzugs-Merkmale.

Hierbei werden Daten – wie Steuerklasse oder Kinderfreibeträge – die auf der ersten Seite der Steuererklärung stehen, in den Datenbestand des Fiskus eingepflegt.

Was ist der Vorteil der neuen Variante?
Ein wesentlicher Vorteil liegt in der erleichterten Kommunikation zwischen dem Finanzamt, dem Arbeitergeber und dem Arbeitnehmer. Steuerdaten, wie z. B. Kinderfreibeträge oder Steuerklassen eines jeden Beschäftigten können problemlos elektronisch gespeichert und übermittelt werden. Ändern sich Daten, die auch für die Steuer relevant sind, zum Beispiel bei einer Heirat oder der Religionszugehörigkeit, dann wird die meldeamtliche Änderung automatisch auch für die Lohnsteuer berücksichtigt. Gut zu wissen: Arbeitgeber haben noch bis Ende des Jahres 2013 Zeit, auf die elektronische Variante umzusteigen. Spätestens ab Dezember 2013 ist sie jedoch Pflicht, ebenso wie die Umsatzsteuer-Voranmeldung.

ELSTAM erfasst folgende Daten: Die Steuerklasse, den Faktor bei Steuerklasse 4, die Religionszugehörigkeit und die des Ehegatten, die Anzahl der Kinderfreibeträge und den Frei- und Hinzurechnungsbetrag. Mehr zu ELSTAM finden Sie auch unter www.elster.de.

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Abschreibung für geringwertige Wirtschaftsgüter

Wenn Sie als Unternehmer, Freiberufler oder Selbstständiger Einkäufe tätigen, können Sie diese steuerlich als Abschreibung geltend machen. Eine Abschreibung stellt einen Teil des betrieblichen Aufwands in Ihrem Unternehmen dar und schmälert Ihren Gewinn. Mit Abschreibungen erfassen Sie Ihren betrieblichen Werteverzehr und verteilen die Anschaffungs- oder Herstellungskosten auf die Nutzungsdauer von Wirtschaftsgütern.

Degressive Abschreibungen sind seit 2011 abgeschafft (§7 Abs. 2 EStG). Sie können Ihre Wirtschaftsgüter aber linear abschreiben. Sie beträgt für jeden Monat 1/12. Kaufen Sie also im Januar ein Wirtschaftsgut, dann beträgt die Abschreibung 12/12. Findet der Kauf erst im September statt, dann beträgt die Abschreibung 4/12 (§7 Absatz 1 EStG).  Nutzen Sie auch die Sonder-Abschreibung nach §7g EStG: Zusätzlich zur normalen Abschreibung können Sie weitere 20 Prozent abschreiben, wenn Ihr Eigenkapital zum 31.12. des Vorjahres maximal 235.000 Euro betrug.

Nutzen Sie die Pool-Methode für Ihre GWG (§ 6 Abs. 2a EStG). Wenn Ihre Anschaffungskosten zwischen 150 und 1.000 Euro liegen, können Sie diese pro Wirtschaftsgut auf einen Sammelposten aufnehmen, der je Wirtschaftsjahr geführt wird. Dieser Sammelposten wird ab dem Jahr der Anschaffung gleichmäßig mit 20 Prozent abgeschrieben, was auch oft als Pool-Abschreibung bezeichnet wird. Sie können jedes Jahr zwischen einer Sofortabschreibung oder Poolabschreibung wählen. Methode gilt dann für alle Neuanschaffungen des Jahres.

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Entfernungs-Pauschale für den Weg zur Arbeit

Jeder Kilometer zur Ihrem Arbeitsplatz zahlt sich aus als Werbungskosten. Ganz gleich, ob Sie mit Auto, Bahn oder Fahrrad zur Arbeit fahren – Sie können die verkehrsmittelunabhängige Entfernungspauschale nutzen. In der Anlage N Ihrer Steuererklärung machen Sie Angaben zu jedem Kilometer, den Sie täglich hin- und zurückgefahren sind. Gut zu wissen: Diese Regelung gilt auch für Arbeitnehmer mit doppelter Haushaltsführung.

Wir vermitteln Ihnen einen Steuerberater in Ihrer Nähe, der Ihnen mit Rat und Tat für die Einkommensteuererklärung zur Seite steht. So können Sie Ihre Werbungskosten optimal steuerlich geltend machen. Wussten Sie zum Beispiel, dass es für die Pendlerpauschale grundsätzlich keine Rolle spielt, ob Ihnen Kosten bei der Fahrt zur Arbeit Kosten entstehen? Bei Fahrgemeinschaften kann jeder Fahrer oder Mitfahrer selbst für seinen Weg von der Wohnung zur Arbeitsstätte die Entfernungspauschale ansetzen. Das gilt auch für Ehepartner, die beide gemeinsam zur Arbeit fahren, selbst wenn sie im gleichen Unternehmen arbeiten.

Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen oder Behinderungen können statt der Entfernungspauschale auch tatsächlich angefallene Fahrtkosten ansetzen. Selbstverständlich können Sie auch als Nutzer öffentlicher Verkehrsmittel die Kosten für die Monatskarte oder Bahnfahrten geltend machen. Wer mit dem eigenen Pkw fährt, sollte prüfen, ob der angefahrene Arbeitsplatz eine regelmäßige Arbeitsstätte ist. Falls nicht, so können Sie die höhere Reisekostenpauschale und Verpflegungskosten absetzen.

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Arbeitszimmer in der Privatwohnung

Setzen Sie Raumkosten als Betriebsausgabe oder Werbungskosten an. Wer zuhause in seiner Wohnung ein Arbeitszimmer einrichtet, kann dies steuerlich geltend machen. Dabei gilt folgende Regel: Die Kosten für das Arbeitszimmer sind bei der Einkommensteuer als Werbungskosten bis zum Betrag von 1.250 Euro anzuerkennen, wenn Sie für Ihre betriebliche oder berufliche Tätigkeit keinen anderen Arbeitsplatz haben. Dafür müssen Sie mindestens 50 Prozent Ihrer Arbeitszeit im häuslichen Arbeitszimmer verbringen.

Wer zum Beispiel als Architekt oder Unternehmensberater selbstständig tätig ist und das Arbeitszimmer als einzigen Arbeitsort nutzt, kann Betriebsausgaben unbeschränkt steuerlich geltend machen. Auch, wenn Sie als Selbstständiger in Ihrem Arbeitszimmer regelmäßig Kunden und Geschäftspartner empfangen, können Sie die Raumkosten vollständig von der Steuer absetzen, aber auch nur dann, wenn hier der Mittelpunkt Ihrer beruflichen und betrieblichen Tätigkeit liegt.

Die Höhe Ihrer Raumkosten ermitteln Sie anteilig zur Fläche Ihrer Wohnung. Ein Rechenbeispiel verdeutlicht dies. Angenommen, Ihre Wohnung ist insgesamt 70 Quadratmeter groß, Ihr Arbeitszimmer 7 Quadratmeter. Daraus ergibt sich ein Anteil von 10 Prozent, die Sie von Ihren Raumkosten für das Arbeitszimmer anrechnen können. Dazu gehören Miete und Neben- und Instandhaltungskosten, wie Wasser, Strom oder Abschreibungen. Auch Arbeitsmittel können Sie steuerlich ansetzen. Luxusgegenstände dürfen nicht angesetzt werden. Das sind beispielsweise Kunstgegenstände zur Dekoration des Zimmers, die zur privaten Lebensgestaltung des Selbstständigen zählen.

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Bewirtungskosten für Unternehmen und Freiberufler

Setzen Sie Bewirtungskosten als Betriebsausgabe an. Wer mit Kunden und Geschäftspartnern Termine im Restaurant wahrnimmt, kann die Rechnung dafür steuerlich geltend machen. Auch potentielle Kunden können bewirtet werden, um künftige Aufträge zu erhalten.

Um Bewirtungskosten anzusetzen, muss man folgendes beachten:

  • Die Bewirtung muss beruflich oder betrieblich veranlasst sein. Das kann zum Beispiel die Anbahnung eines Geschäftsabschlusses oder auch eine Projektbesprechung sein.
  • Die Bewirtung muss verhältnismäßig sein. Zu hohe Kosten sind zu vermeiden. Sie darf sich nicht nur auf kleine Beträge wie z.B. eine Tasse Kaffee beschränken.
  • Der Rechnungsbeleg muss maschinell erstellt sein. Auf der Rechnung müssen Tag und Ort der Bewirtung stehen, außerdem auch Speisen und Getränke.
  • Auch das Trinkgeld muss mit angegeben werden. Achten Sie auch darauf, den Anlass der Bewirtung schriftlich anzumerken.

Hat alles seine Ordnung, dann können nur 70 % der Kosten zur Gewinnminderung beitragen. Warum? Unternehmer und Freiberufler müssen die betriebliche Bewirtung um einen privaten Anteil korrigieren. Das sind 30 Prozent der nachgewiesenen Aufwendungen. Wer aber beispielsweise einen Besprechungsraum mietet, kann die Mietkosten dafür aber zu 100 Prozent ansetzen.

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Pauschalabzug für ehrenamtliche Tätigkeiten

Wer sich ehrenamtlich engagiert, kann einen allgemeinen Freibetrag von 500 Euro pro Jahr ansetzen.

Das gilt für Einnahmen aus nebenberuflichen Tätigkeiten im gemeinnützigen, mildtätigen oder kirchlichen Bereich. Der Freibetrag gilt aber nur dann, wenn Sie auch Vergütungen für Ihr Engagement erhalten. Bis zu 500 Euro sind steuerfrei, alles was darüber liegt, muss auch anteilig versteuert werden. Wer von der Regelung profitiert? Alle Menschen, die zum Beispiel als Vereinsvorstände, Platz- oder Gerätewarte, Kassierer, Kassenwarte, Schreibkräfte in der Geschäftsstelle, Reinigungskräfte oder Fahrer arbeiten.

Neben der Ehrenamtspauschale gibt es aber auch noch die Übungsleiterpauschale für Trainer, Ausbilder, Künstler und Pfleger. Wenn Sie „nebenberuflich“ als Übungsleiter tätig sind, bleiben die erzielten Einnahmen höchstens bis zu 2.100 € pro Jahr steuerfrei (175 € pro Monat). Dies gilt unabhängig davon, wie viel Sie außerdem mit anderen Jobs verdienen. Die Steuerbefreiung setzt zwar voraus, dass Sie nebenberuflich tätig sind, sie gilt aber auch, wenn Sie gar keinen Hauptberuf ausüben (z. B. als Hausfrau, Student oder Rentner).

Wichtig ist nur, dass Sie für die Übungsleitertätigkeit nicht mehr als ein Drittel der Arbeitszeit eines vergleichbaren Vollzeiterwerbs aufbringen. Bitte beachten: Sie können nicht für ein und dieselbe nebenberufliche Tätigkeit gleichzeitig die Ehrenamtspauschale oder die Übungsleiterpauschale nutzen.

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Private Umzugskosten beim Jobwechsel berücksichtigen

Wer für seine Arbeit den Ort wechselt, kann die privaten Umzugskosten für seine Steuererklärung berücksichtigen. Ein Umzug ist dann beruflich veranlasst, wenn sich die Fahrzeit zwischen Wohnung und Arbeitsstätte für den Hin- und Rückweg insgesamt um mindestens eine Stunde verkürzt. Auch die Versetzung in eine andere Stadt oder der Einzug in eine Dienstwohnung sind beruflich veranlasste Gründe für einen Ortswechsel. Gut zu wissen: Auch Berufseinsteiger, die nach Ausbildung oder Studium an einem anderen Ort ihre Arbeit beginnen, können die Pauschale ansetzen.

In der Regel ist es möglich, eine Pauschale für den Umzug anzusetzen. Ohne einen Nachweis können Alleinstehende eine Pauschale von 641 Euro ansetzen, Verheiratete 1.283 Euro. Für jede weitere Person im Haushalt kann zusätzlich ein Beitrag von 283 Euro berücksichtigt werden. Wenn der Arbeitgeber die Kosten für den Umzug trägt, gelten alle Kosten, die über die Erstattung bis zur Pauschalbetragsgrenze hinausgehen, als Werbungskosten, die in der Steuererklärung mindernd abgesetzt werden können.

Die maximale Höhe der absetzbaren Kosten richtet sich nach dem Gesetz für die Umzugskostenvergütung. Folgende Kosten können dabei berücksichtigt werden:

  • Beförderungskosten für Möbel und Einrichtung deutschlandweit
  • Reisekosten für alle Haushaltsangehörigen, auch Haustiere
  • Übernachtungs-, Verpflegungs- und Reisekosten für die Wohnungsbesichtigung und den Umzug
  • Maklergebühren für Wohnung und Tiefgaragenstellplatz
  • Fortlaufende Mietkosten für die leerstehende alte Wohnung
  • Beschaffungskosten für einen neuen Herd oder Ofen
  • Gebühren für die Ummeldung von Telefon oder Auto

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Abzugsfähige Handwerkerleistungen fürs Zuhause

Wer sein Zuhause renoviert und dafür Handwerker beauftragt, kann 20 Prozent des Arbeitslohns als Ausgabe in der Steuererklärung ansetzen. Maximal sind das 1.200 Euro. Das Finanzamt erkennt alles an, was mit Renovierung, Erhalt oder Modernisierung zusammenhängt.

Gut zu wissen: Nur die Arbeitsleistung sowie Anfahrtskosten und Maschinenmiete können steuerlich geltend gemacht werden – Materialkosten leider nicht. Achten Sie deshalb immer darauf, dass diese Leistungen in der Rechnung auch als separate Posten ausgewiesen werden. Auch sollten Sie immer darauf achten, Ihre Rechnung zu überweisen oder per Lastschrift abbuchen zu lassen. Barzahlungen können leider nicht anerkannt werden.

Diese Handwerksleistungen kennt das Finanzamt beispielsweise an:

  • Schönheitsreparaturen wie Malern, Tapezieren, Lackieren oder Teppichreinigungen
  • Badmodernisierung und Dachgestaltung
  • Parkett- und Fliesenverlegung, Fußbodenheizung
  • Fenstertausch
  • Möbelmontagen
  • Gas- und Wasserinstallationen
  • Heizungswartung
  • Mauerwerkssanierung
  • Gartengestaltung
  • Schimmel- oder Schädlingsbekämpfung
  • Graffiti Beseitigung

Auch haushaltsnahe Dienstleistungen und Beschäftigungsverhältnisse können sich für Sie steuersparend auswirken. Typische Hausarbeiten sind zum Beispiel Waschen, Bügeln und Putzen oder die Kinderbetreuung. Wer einen 400-Euro-Job vergibt, für den ermäßigt sich die tarifliche Einkommenssteuer um 20 Prozent der Aufwendungen des Steuerpflichtigen – aber maximal 510 Euro.

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Altersvorsorge als Sonderausgabe anrechnen

Wer fürs Alter vorsorgt, kann Steuervergünstigungen dafür erhalten. Ob Riester- oder Rürup-Rente oder Versicherungen, Pensionskassen und Pensionsfonds – Sie haben verschiedene Möglichkeiten vorzusorgen. Durch das Gesetz zur Altersvorsorge können Sie in der Einkommensteuererklärung verschiedene Steuersparpotentiale nutzen. Am besten lassen Sie sich dazu ausführlich beraten.

Achten Sie darauf, welchen Vertrag Sie abschließen. Profitieren Sie beispielsweise von der Riester-Rente. Zu den eigenen Einzahlungen gewährt der Staat Zulagen: 154 Euro Grundzulage und weitere 185 Euro für jedes Kind, das Anspruch auf Kindergeld hat. Kinder, die nach dem 01. Januar 2008 geboren sind, erhalten sogar 300 Euro. Wer die volle Zulage erhalten will, muss vier Prozent seines rentenversicherungspflichtigen Vorjahreseinkommens sparen. Begünstigt sind jedoch nur 2.100 Euro. Dabei werden Förderbeträge durch den Staat als Förderung mitgezählt und als Vorsorgeaufwand anerkannt. In der Steuererklärung können Sie für den Gesamtbetrag aus staatlichen Zulagen und eigenen Zahlungen den Abzug als Sonderausgaben beantragen. Ist die Steuerersparnis durch den Abzug größer als die Zulagen, erhalten Sie die Differenz mit der Jahresabrechnung ausgezahlt. Wird die Riester-Rente später ausgezahlt, ist sie voll steuerpflichtig.

Rentenversicherungen, die Sie ohne Förderung erhalten, beinhalten weder Sonderzulagen noch Sondervergünstigungen – außer, Sie haben eine Rürup-Rente abgeschlossen. Das Prinzip hinter dem Modell ist einfach und fair: Ihre Sparbeiträge können Sie schon während der Ansparphase steuerlich geltend machen. Beziehen Sie später Ihre Rentenbeiträge, werden diese im Gegenzug besteuert. Wichtig für alle Rürup-Sparer: Die Auszahlung ist nur als lebenslange monatliche Rente möglich, die auch erst ab dem 60. Lebensjahr erfolgen darf. Auch können Sie Ihren Rentenanspruch im Falle eines Todes nicht vererben und auch vorher nicht beleihen oder übertragen.

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Korrektes Fahrtenbuch bei Unternehmern

Wer für sein Geschäft mit einem Fahrzeug unterwegs ist, kann dies auch steuerlich als Aufwand berücksichtigen. Aber auf die formelle und materielle Richtigkeit kommt es an, will man seine Fahrten in einem Fahrtenbuch festhalten und als Aufwand geltend machen. Alle Ihre Angaben müssen leicht und einwandfrei nachprüfbar sein und sollten sich auch mit Ihren Belegen für die Fahrten decken.

Achten Sie darauf, folgende Angaben stets korrekt im Fahrtenbuch zu machen:

  • Wann sind Sie gefahren? Geben Sie Datum und Uhrzeit anl.
  • Wohin ging die Fahrt? Geben Sie die Adresse an.
  • Weshalb haben Sie die Fahrt angetreten? Geben Sie einen Grund an.
  • Wie war der Kilometerstand? Geben Sie ihn vor und nach der Fahrt an.
  • Wie viele Kilometer sind Sie gefahren? Tragen Sie die gefahrenen Kilometer ein.

Was ist sonst noch zu beachten? Füllen Sie Ihr Fahrtenbuch zeitnah aus, am besten gleich täglich vor und nach einer Fahrt. Auch sind private und dienstliche Fahrten streng zu trennen. Kennzeichnen Sie Ihre Fahrten. Für betrieblich veranlasste Fahrten sollten Sie zum Beispiel „Abstimmungsgespräch bei Firma XY“ eintragen. Sind die Fahrten privat, so reicht ein kurzer Vermerk „Privatfahrt“. Auch regelmäßige Fahrten zwischen Wohnung und Betriebsstätte können Sie ähnlich kennzeichnen. Wenn Sie einen Kunden regelmäßig aufsuchen, ist es auch möglich, eine Kundennummer statt der Adresse angeben. Dafür muss Ihr Kunde aber mit Name und Adresse in einem Kundenverzeichnis geführt sein, was dem Fahrtenbuch für das Finanzamt beigelegt werden muss.

Der Abgleich von Kilometerständen und Rechnungsbelegen für zum Beispiel Büroeinkäufe muss immer stimmig sein. Auch, wenn Sie eine Werkstatt besuchen, einen Umweg fahren oder einen Zwischenstopp einlegen, sollten Sie dies immer kenntlich machen.

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Nebenjob auf selbstständiger Basis

Wer neben seinem Hauptjob arbeitet, hat Geldeinnahmen aus Nebeneinkünften. Diese unterliegen grundsätzlich der Einkommensteuer. Wenn Sie in einen Nebenjob auf selbstständiger Basis arbeiten, werden Sie in der Besteuerung auch in vollem Umfang als Selbstständiger behandelt. Das kann Ihnen steuerliche Vorteile bringen.

Sie sind nebenberuflich Übungsleiter bzw. Trainer oder Ausbilder, Betreuer oder Erzieher? Dann können Sie von der Vereinfachungsregelung profitieren. Wenn Sie Ihre Tätigkeit nur in einem geringen zeitlichen Umfang ausüben, sind Sie selbstständig tätig. Für das Finanzamt heißt das: Sie dürfen diese Tätigkeit pro Woche höchstens sechs Stunden verrichten. Für diese Tätigkeit brauchen Sie dann keine Lohnsteuerkarte vorlegen. Sie sind in der Regel von Sozialversicherungsabgaben befreit. Aber Achtung: Auch selbstständig ausgeübte Jobs können sozialversicherungspflichtig sein. So sind bestimmte selbstständig ausgeübte Lehrtätigkeiten oder die Tätigkeit als Erzieher rentenversicherungspflichtig. Fragen Sie am besten beim zuständigen Sozialversicherungsträger nach.

Wer selbständig im Nebenberuf arbeitet, muss für die Steuererklärung eine einfache Einnahmen-Überschuss-Rechnung erstellen. Aus ihr wird ersichtlich, wie viel Gewinn oder Verlust Sie durch die Tätigkeit erlangt haben. Denkbar ist hierbei, die Kleinunternehmerregelung zu nutzen.

Wenn Sie auf Honorarbasis arbeiten und Umsatzsteuer verlangen, müssen Sie diese korrigiert um Vorsteuerabzüge ans Finanzamt entrichten. Gut zu wissen: Auch, wenn Sie mit Ihrem Nebenjob keine exorbitanten Gewinne erzielen werden – Ihre Ausgaben für die Tätigkeit können Sie ansetzen.

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