Steuerberatervermittlung - Aktuelle Informationen

Abschreibung für geringwertige Wirtschaftsgüter

Silvia Franke-22.04.2012

Wenn Sie als Unternehmer, Freiberufler oder Selbstständiger Einkäufe tätigen, können Sie diese steuerlich als Abschreibung geltend machen. Eine Abschreibung stellt einen Teil des betrieblichen Aufwands in Ihrem Unternehmen dar und schmälert Ihren Gewinn. Mit Abschreibungen erfassen Sie Ihren betrieblichen Werteverzehr und verteilen die Anschaffungs- oder Herstellungskosten auf die Nutzungsdauer von Wirtschaftsgütern.

Degressive Abschreibungen sind seit 2011 abgeschafft (§7 Abs. 2 EStG). Sie können Ihre Wirtschaftsgüter aber linear abschreiben. Sie beträgt für jeden Monat 1/12. Kaufen Sie also im Januar ein Wirtschaftsgut, dann beträgt die Abschreibung 12/12. Findet der Kauf erst im September statt, dann beträgt die Abschreibung 4/12 (§7 Absatz 1 EStG).  Nutzen Sie auch die Sonder-Abschreibung nach §7g EStG: Zusätzlich zur normalen Abschreibung können Sie weitere 20 Prozent abschreiben, wenn Ihr Eigenkapital zum 31.12. des Vorjahres maximal 235.000 Euro betrug.

Nutzen Sie die Pool-Methode für Ihre GWG (§ 6 Abs. 2a EStG). Wenn Ihre Anschaffungskosten zwischen 150 und 1.000 Euro liegen, können Sie diese pro Wirtschaftsgut auf einen Sammelposten aufnehmen, der je Wirtschaftsjahr geführt wird. Dieser Sammelposten wird ab dem Jahr der Anschaffung gleichmäßig mit 20 Prozent abgeschrieben, was auch oft als Pool-Abschreibung bezeichnet wird. Sie können jedes Jahr zwischen einer Sofortabschreibung oder Poolabschreibung wählen. Methode gilt dann für alle Neuanschaffungen des Jahres.

BlogPingR.de - Blog Ping-Dienst, Blogmonitor Add to TheFreeDictionary.com

www.steuerberatervermittlung.com
Anmeldung Steuerberater
Berlin
Dortmund
Düsseldorf
Frankfurt
Hamburg
Köln
München
Stuttgart
Kontakt | Impressum | AGB | Blog | Twitter