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Arbeitszimmer in der privaten Wohnung

Silvia Franke-30.06.2012

Setzen Sie Raumkosten als Betriebsausgabe oder Werbungskosten an. Wer zuhause in seiner Wohnung ein Arbeitszimmer einrichtet, kann dies steuerlich geltend machen. Dabei gilt folgende Regel: Die Kosten für das Arbeitszimmer sind bei der Einkommensteuer als Werbungskosten bis zum Betrag von 1.250 Euro anzuerkennen, wenn Sie für Ihre betriebliche oder berufliche Tätigkeit keinen anderen Arbeitsplatz haben. Dafür müssen Sie mindestens 50 Prozent Ihrer Arbeitszeit im häuslichen Arbeitszimmer verbringen.

Wer zum Beispiel als Architekt oder Unternehmensberater selbstständig tätig ist und das Arbeitszimmer als einzigen Arbeitsort nutzt, kann Betriebsausgaben unbeschränkt steuerlich geltend machen. Auch, wenn Sie als Selbstständiger in Ihrem Arbeitszimmer regelmäßig Kunden und Geschäftspartner empfangen, können Sie die Raumkosten vollständig von der Steuer absetzen, aber auch nur dann, wenn hier der Mittelpunkt Ihrer beruflichen und betrieblichen Tätigkeit liegt.

Die Höhe Ihrer Raumkosten ermitteln Sie anteilig zur Fläche Ihrer Wohnung. Ein Rechenbeispiel verdeutlicht dies. Angenommen, Ihre Wohnung ist insgesamt 70 Quadratmeter groß, Ihr Arbeitszimmer 7 Quadratmeter. Daraus ergibt sich ein Anteil von 10 Prozent, die Sie von Ihren Raumkosten für das Arbeitszimmer anrechnen können. Dazu gehören Miete und Neben- und Instandhaltungskosten, wie Wasser, Strom oder Abschreibungen. Auch Arbeitsmittel können Sie steuerlich ansetzen. Luxusgegenstände dürfen nicht angesetzt werden. Das sind beispielsweise Kunstgegenstände zur Dekoration des Zimmers, die zur privaten Lebensgestaltung des Selbstständigen zählen.

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