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Pauschalabzug für ehrenamtliche Tätigkeiten

Silvia Franke-26.07.2012

Wer sich ehrenamtlich engagiert, kann einen allgemeinen Freibetrag von 500 Euro pro Jahr ansetzen.

Das gilt für Einnahmen aus nebenberuflichen Tätigkeiten im gemeinnützigen, mildtätigen oder kirchlichen Bereich. Der Freibetrag gilt aber nur dann, wenn Sie auch Vergütungen für Ihr Engagement erhalten. Bis zu 500 Euro sind steuerfrei, alles was darüber liegt, muss auch anteilig versteuert werden. Wer von der Regelung profitiert? Alle Menschen, die zum Beispiel als Vereinsvorstände, Platz- oder Gerätewarte, Kassierer, Kassenwarte, Schreibkräfte in der Geschäftsstelle, Reinigungskräfte oder Fahrer arbeiten.

Neben der Ehrenamtspauschale gibt es aber auch noch die Übungsleiterpauschale für Trainer, Ausbilder, Künstler und Pfleger. Wenn Sie „nebenberuflich“ als Übungsleiter tätig sind, bleiben die erzielten Einnahmen höchstens bis zu 2.100 € pro Jahr steuerfrei (175 € pro Monat). Dies gilt unabhängig davon, wie viel Sie außerdem mit anderen Jobs verdienen. Die Steuerbefreiung setzt zwar voraus, dass Sie nebenberuflich tätig sind, sie gilt aber auch, wenn Sie gar keinen Hauptberuf ausüben (z. B. als Hausfrau, Student oder Rentner).

Wichtig ist nur, dass Sie für die Übungsleitertätigkeit nicht mehr als ein Drittel der Arbeitszeit eines vergleichbaren Vollzeiterwerbs aufbringen. Bitte beachten: Sie können nicht für ein und dieselbe nebenberufliche Tätigkeit gleichzeitig die Ehrenamtspauschale oder die Übungsleiterpauschale nutzen.

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